„Das muss man gesehen haben!!“ Auszubildende Hotelfachleute der BBS Boppard auf Lernreise

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Ob in München, Paris, Koblenz oder Boppard: Hotelfachleute sind das Gesicht des Hotels. Sie sind für die Gäste wichtige Ansprechbarpartner/-innen in Sachen Hotelaufenthalt. An ihrem Verhalten, ihrem Auftreten und ihrer Kompetenz entscheidet sich maßgeblich die Kundenzufriedenheit der Hotelgäste. Mit anderen Worten: Sie müssen fit sein im Hotelfach.

Neben Bedienung, Getränkeausschank, Zimmerservice gehören dazu auch fachkundige Auskünfte zu Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten am Empfang. „Was kann ich hier unternehmen?“  - „Wie komme ich dorthin?“ – „Was muss ich gesehen haben?“ Auf diese und ähnliche Fragen erwarten Hotelgäste regelmäßig kompetente Antworten. Solche Antworten finden sich am besten, wenn man die örtlichen Gegebenheiten und Sehenswürdigkeiten selbst kennt und aus eigener Erfahrung empfehlen kann. Hier setzt die Lernreise der Berufsschulklasse der Hotelfachfrauen/-männer an der BBS Boppard an: Unter Leitung von Frau Klee erkundeten die Hotelfachleute auf zwei eintägigen Exkursionen touristisch interessante Ziele der Region: Denkmäler, historische Bauwerke und einzigartige Naturlandschaften. Die touristische Lernreise der Bopparder Hotel-Azubis beginnt an der imposanten Mörsdörfer Hängeseilbrücke Geierlay, die im Zentrum eines attraktiven Wanderwegenetzes liegt und einen phantastischen Ausblick über die Hunsrücker Höhenlandschaft bietet. Einen phantastischen Ausblick bietet auch die nächste Station der Lernreise: die Festung auf dem Koblenzer Ehrenbreitstein – seit Jahrhunderten in Stein gemauertes Sinnbild der Höhen und Tiefen deutscher Geschichte. Von dort geht es mit der Seilbahn zum nicht minder geschichtsträchtigen Deutschen Eck am Koblenzer Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Was hat die Lernreise gebracht? In Aussagen wie „Das muss man gesehen haben“ –„Toller Ausblick“ – „Hätte nie gedacht, dass die Brücke so lang ist“  zeigten sich die Schülerinnen und Schüler positiv überrascht von der Attraktivität ausgewählter Sehenswürdigkeiten in der Region. Für die erfahrene Lehrerin steht fest: „Eigene Eindrücke von Attraktionen in der Region führen zu überzeugenden Auskünften und Empfehlungen für die Hotelgäste. Wie man sich diese touristischen Attraktionen erschließt, haben die Auszubildenden in den vergangenen zwei Tagen beispielhaft gelernt.“ Dabei ist es ihr wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler an konkreten Praxisbeispielen durch eigenes aktives Erleben anschaulich lernen: „Unterricht zum Anpacken sozusagen.“ Gemeinsames Fazit der Lernreise: Eine wichtige Erfahrung für das Lernen und Arbeiten im Hotelberuf und für die Abschlussprüfung, in der die Prüflinge in einem Rollenspiel zeigen müssen, wie sie ihr Hotel und ihre Region bewerben können.