Kaufmann/-frau für Büromanagement

Kaufmann/-frau für Büromanagement

Modern, beliebt und zukunftssicher –Werde Kaufmann für Büromanagement!

Schwerpunkte der Ausbildung

  • Büroprozesse
    • Informationsverarbeitung
    • Bürowirtschaftliche Abläufe
    • Koordinations- und Organisationsaufgaben
  • Geschäftsprozesse
    • Kundenbeziehungsprozesse
    • Auftragsbearbeitung
    • Beschaffung von Material und externen Dienstleistungen
    • Personalbezogene Aufgaben
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
    • Finanzbuchhaltung
    • Kosten- und Leistungsrechnung

 

Kaufleute für Büromanagement führen organisatorische und kaufmännischverwaltende Tätigkeiten aus.  Sie erledigen z.B. den Schriftverkehr, entwerfen Präsentationen, beschaffen Büromaterial, planen und überwachen Termine, bereiten Sitzungen vor und organisieren Dienstreisen. Auch unterstützen sie die Personaleinsatzplanung und kaufen externe Dienstleistungen ein. Zudem betreuen sie Kunden, wirken an der Auftragsabwicklung mit, schreiben Rechnungen und überwachen Zahlungseingänge. Im öffentlichen Dienst unterstützen sie Bürger/innen z.B. bei der Antragstellung, klären Anliegen und Zuständigkeiten und wirken an der Aufstellung des Haushalts- oder Wirtschaftsplanes mit.

Die Ausbildung des Kaufmanns für Büromanagement  und der Kauffrau für Büromanagement wird nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt.

Die Berufsausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und an der Berufsbildenden Schule Boppard. (Duale Ausbildung)

Berufsschultage im Jahr 2020/2021

Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 2. Berufsschultag
Mittwoch Mittwoch Montag Freitag

Im Schuljahr 2020/21 werden die die Grundstufe und die Fachstufe 1 in einigen Stunden gemeinsam beschult.

» 2. Berufsschultag

Ausbildungsdauer

3 Jahre
Unter bestimmten Voraussetzungen können Ausbildungsverhältnisse aber gekürzt werden.  Ansprechpartner diesbezüglich ist die zuständige IHK .

Voraussetzungen

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe und Verwaltungen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife ein.

Anforderungen:

  • Organisatorische Fähigkeiten (z.B. Geschäftsreisen planen)
  • Flexibilität (z.B. mit häufig wechselnden Aufgaben und Arbeitssituationen umgehen)
  • Kaufmännisches Denken (z.B. beim Einholen von Aufträgen)
  • Kunden und Serviceorientierung (z.B. auf die Anliegen von Kunden eingehen)
  • Sorgfalt sowie mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen (z.B. am Kundenempfang arbeiten, Geschäftsbriefe verfassen)

 

Ausbildungsinhalte

  • LF 4 Sachgüter und Dienstleistungen beschaffen und Verträge schließen
  • LF 6 Werteströme erfassen und beurteilen
  • LF 8 Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen
  • LF 9 Liquidität und Finanzierung vorbereiten
  • LF 10 Wertschöpfungsprozesse erfolgsorientiert steuern

Zukunftsoptionen

Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?

Weiterbildung zum/zur Fachwirt*in

Diese Weiterbildung kann man mit dem Meistertitel in handwerklichen Berufen vergleichen. Sie findet an Fachschulen statt und ermöglicht ein besseres Gehalt und eine höhere Position. Man übernimmt beispielsweise Führungsaufgaben und leitet eigenständig Projekte oder wirkt bei Zielgruppeanalysen mit. Wie lange die Weiterbildung dauert, hängt vom Anbieter ab, meist sind es zwei Jahre. In manchen Fällen wird als Voraussetzung mehrjährige Berufserfahrung verlangt.

Weiterbildung zum/zur Bilanzbuchhalter*in

Hat man nach der Ausbildung mindestens drei Jahre gearbeitet, wird man zur Weiterbildung zugelassen. Die Dauer hängt davon ab, ob sie in Voll- oder Teilzeit absolviert wird – in der Regel sind das mindestens fünf Monate und höchstens zweieinhalb Jahre. Als Bilanzbuchhalterin erstellt man Jahresabschlüsse oder Steuererklärungen und wertet Kennzahlen aus, die ausschlaggebend für die Unternehmensstrategie sind.

Studium

Nach der Ausbildung ist auch ein Studium möglich – entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend. Viele Arbeitgeber bieten nach der Ausbildung beispielswese ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium in Kooperation mit einer Hochschule oder Akademie an. Mögliche Studiengänge, sind unter anderem Betriebswirtschaft oder Management.

Wie sind die Zukunftsaussichten der Kaufleute im Büromanagement?

Über die berufliche Zukunft müssen sich Kaufleute im Büromanagement keine Sorgen machen, da die Nachfrage nach Kaufleuten im Büromanagement sehr groß ist – sie werden in fast allen Branchen gesucht. Woran man das auch sehen kann: Die Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement gehört zu den beliebtesten Ausbildungsberufen überhaupt. Zudem wurde der Ausbildungsplan vor kurzem modernisiert und bereitet daher noch mehr auf zukünftige berufliche Herausforderungen vor.

 

Berufsschultage im Jahr 2020/2021

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Mittwoch Mittwoch Montag Freitag

Im Schuljahr 2020/21 werden die die Grundstufe und die Fachstufe 1 in einigen Stunden gemeinsam beschult.

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